cover

Liebe Leserin, lieber Leser!

«Dies ist, was wir teilen» – so lautet das Motto des gemeinsamen Gastlandauftritts der Niederlande und Flanderns auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2016. Unter den Autoren, die zur Messe eingeladen sind, um ihr Schaffen einem breiten Publikum vorzustellen, wird auch Kristien Dieltiens sein. Wir wollten nicht bis Oktober warten und haben uns schon für die August-Ausgabe mit der vielseitig begabten Autorin in Antwerpen getroffen, denn vom 31. Juli bis 7. August finden u.a. die «Kaspar-Hauser-Festspiele» in Ansbach statt, die an das rätselhafte Findelkind aus dem 19. Jahrhundert erinnern – und darüber hat Kristien Dieltiens den bewegenden Roman «Kellerkind» geschrieben.

«Dies ist, was wir nicht wollen» – so ließe sich das Motto der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Mals im Vinschgau in Südtirol zusammenfassen, die sich standhaft und engagiert gegen die pestizidfreund-lichen Monokulturisten gewehrt haben. Widerstand, der gelungen ist, weil viele unterschiedliche Bereiche und Ebenen zusammengearbeitet haben. Wir sind begeistert und beeindruckt!

«Dies ist, was diesen August für uns besonders macht» – und was es ist, steht ganz oben auf der Cover-Seite: 200.
Ja, dies ist die 200. Ausgabe unseres Magazins! Und so senden wir 201 liebe Grüße an alle Leserinnen und Leser – und danken 202-mal fürs Verbundensein mit Ihnen über Wort und Bild.

Von Herzen und mit Freude,
Ihre

Maria A. Kafitz

die seiten der zeit:

editorial
Innerstes Lebensschicksal
von Jean-Claude Lin

im gespräch
Ich habe eine Schwäche für Underdogs
Kristien Dieltiens im Gespräch mit Eva Schweikart

augenblicke
Überall ist Mals
Südtiroler Widerstand für Vielfalt
von Ralf Lilienthal (Text) & Wolfgang Schmidt (Fotos)

rätsel der kunst …
Sprechende Hände
von Ulrich Meier

willis welt
Willi-Therapie
von Birte Müller

thema
Die Fremde – zweifacher Sehnsuchtsort
von Andreas Altmann

kalendarium

mensch & kosmos
Eine Konstellation aus Weisheit und Liebe
von Wolfgang Held

sprechstunde
Die Niere – Organ der Prüfung
von Markus Sommer

am schreibtisch
Josef Ulrich
Mein großer Schreibtisch Leben

weiterkommen
Mit der «Neigung zum Putz und zum Spiele»
von Jean-Claude Lin

serie: beziehungsweise
Verliebt, verheiratet, geschieden?
von Monika Kiel-Hinrichsen

literatur für junge leser
«Fabelhafte Fanny Funke» von Hilde Vandermeeren
gelesen von Simone Lambert

mein buntes atelier
von Daniela Drescher

eine seite lebenskunst
Erziehung ohne Humor gibt es nicht
von Michaela Glöckler

preisrätsel / sudoku

kulturtipp
Bruckner con brio
von Thomas Neuerer

suchen & finden (Anzeigen)

ausblick / buchhandel (Auslagestellen)

im gespräch

Kristien Dieltiens im Gespräch mit Eva Schweikart

Ich habe eine Schwäche für Underdogs

«Dies ist, was wir teilen» – so lautet das Motto des gemeinsamen Gastlandauftritts der Niederlande und Flanderns auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2016. Unter den Autoren, die zur Messe eingeladen sind, um ihr Schaffen einem breiten Publikum vorzustellen, wird auch die vielseitig begabte Autorin Kristien Dieltiens sein, mit der wir uns in einem Café in Antwerpen getroffen haben.
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augenblicke

Ralf Lilienthal

Überall ist Mals

«Wir befinden uns im Jahre 2016 nach Christus. Ganz Südtirol ist von den Apfel-Monokulturisten besetzt. Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Obervinschgauern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.» Es ist: «Das Wunder von Mals», wie der Filmemacher Alexander Schiebel dieses Lehrstück der direkten Demokratie so treffend charakterisiert – eigentlich bräuchte es eine ganze Reportage-Trilogie, um angemessen davon zu erzählen …
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