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Liebe Leserin, lieber Leser!

Nun ist sie also da, die Dezember-Ausgabe 2016 unseres Magazins – das Jahr neigt sich dem Ende zu. Im August haben wir ja die 200. Ausgabe gefeiert, nun feiern wir das Glück. Denn es ist durchaus ein «kleines Glück», wenn man am Jahresende zurückschaut auf zwölf Ausgaben, die mit Hingabe gemacht wurden, um dann an ganz verschiedenen Orten und von noch verschiedeneren Menschen gelesen und diskutiert zu werden.
Nicht alles wurde goutiert in diesem Jahrgang – anderes dafür aber auch freudig gelobt. Manchmal waren wir «ahnungsvolle Spürnasen» (wie beispielsweise bei der Lyrikern Safiye Can, die wir fürs Juli-Heft interviewt hatten und die im November den renommierten «Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis» erhielt: bravo!) und manchmal öffneten wir mit unseren Herzensthemen angelehnte Türen sperrangelweit (danke für die Zuschriften zum Gespräch mit Christof Schenck von der «Zoologischen Gesellschaft Frankfurt e.V.» oder der Geschichte über Boyan Slat und sein «Ocean-Cleanup-Projekt»).
Für die aktuelle Ausgabe nun haben wir das Glück wörtlich genommen und uns mit Gina Schöler getroffen, deren Semesterarbeit sie sogar zur «Glücksministerin» machte. Für Gina Schöler bedeutet Glück, auch «Niederlagen und Verluste» zu erkennen, «mir ihrer bewusst zu sein und das dann anzunehmen und zu akzeptieren. Geschehen lassen, was ich nicht beeinflussen und ändern kann, und mich doch bemühen, aus dem, was ist, so etwas wie innere Kraft oder etwas Gutes zu schöpfen.»
Wenn das kein Vorsatz für 2017 ist!? – Zumindest in der Redaktion werden wir uns ihn in Erinnerung rufen, wenn ein Interviewpartner absagt, ein Text anders ausgefallen ist, als wir es uns vorgestellt haben, oder die Drucktermine drücken …
Ihnen wünschen wir von Herzen einen schönen Dezember – mit dem ein oder anderen Glücksmoment natürlich – und grüßen in den letzten Monat 2016.

Maria A. Kafitz

die seiten der zeit:

editorial
Warum meditieren?
von Jean-Claude Lin

im gespräch
Loslassen, um das Glück zuzulassen
Gina Schöler im Gespräch mit Doris Kleinau-Metzler

augenblicke
Die Magie der Felsen
von Kirsten Milhahn (Text & Fotos)

rätsel der kunst …
Mit den Augen des anderen
von Maria A. Kafitz

willis welt
Noch können
von Birte Müller

thema
Ressourcen der Seele
von Jean-Claude Lin

kalendarium

mensch & kosmos
Mars und Venus
von Wolfgang Held

sprechstunde
Die Bauchspeicheldrüse – Aggressionsorgan und Grundlage unseres Willens
von Markus Sommer

am schreibtisch
Karin Anema
Die Entdeckung einer unbekannten Welt

weiterkommen
Rainer Maria Rilke zum 90. Todestag
von Michael Stehle

serie: beziehungsweise
Das Licht am Ende des Weges
von Monika Kiel-Hinrichsen

literatur für junge leser
«Was wir uns wünschen» von Ulf Stark
gelesen von Simone Lambert

mein buntes atelier
von Daniela Drescher

eine seite lebenskunst
Damit das innere Feuer nicht erlischt
von Monika Kiel-Hinrichsen

preisrätsel / sudoku

kulturtipp
Ton Hafkamp – Die Schönheit im Chaos
von Michael Stehle

suchen & finden (Anzeigen)

ausblick / buchhandel (Auslagestellen)

im gespräch

Loslassen, um das Glück zuzulassen

Wussten Sie, dass Deutschland eine Glücksministerin hat? Doch was ist Glück – für Sie persönlich? Wenn Sie anfangen, darüber bewusst nachzudenken, sind Sie auf dem besten Weg, zum Bruttonationalglück beizutragen. Denn das «kleine Glück möchte abgeholt werden», meint Gina Schöler, unsere selbst ernannte Glücksministerin.
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augenblicke

Kirsten Milhahn (Text & Fotos)

Die Magie der Felsen

Lalibelas Felsenkirchen aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert gelten weltweit als einmalige Wunder der Baukunst.
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