cover

Liebe Leserin, lieber Leser!

Dein Herz | schlägt Dir | den Weg.
Mit diesen Zeilen in der Tasche verließ Christian Hillengaß das Suso-Haus, einen ungewöhnlichen Ort in Überlingen, über das er für uns in den «augenblicken» berichtet.
«Ich glaube, dass die Welt in 20, 30 Jahren tatsächlich eine bessere ist», sagt die Zukunftsforscherin und Kulturanthropologin Lena Papasabbas am Ende des intensiven Gesprächs mit Doris Kleinau-Metzler, das die beiden in Frankfurt führten. Und für alle, denen 20, 30 Jahre wie eine Ewigkeit vorkommen, sei zur Bändigung der Ungeduld erwähnt: Papasabbas macht zudem darauf aufmerksam, dass «die Art, wie wir uns Zukunft vorstellen, auch unsere Gegenwart bestimmt».
Ganz in diesem gegenwärtigen Sinne grüßen wir mit unserer Juni-Ausgabe (schon optisch durch das bunte Cover ungewöhnlich für alle, die uns kennen) in einen neuen Monat, in dem wir einen weiten Bogen spannen von stiller innerer Besinnung hin zu Perspektiven für heute und fürs Morgen.
Lassen Sie sich hier von den Themen und Inhalten anregen und zum Lesen, Denken und Weiterdenken verführen. Und für alle, die noch kein Abonnement* unseres Magazins haben oder uns empfehlen möchten (was uns natürlich sehr freuen würde!), findet sich bei «fermate» ein Link zu weiteren Informationen. Auch ein Einzelheft kann natürlich jederzeit darüber oder via E-Mail an: abo@a-tempo.de bestellt werden.

Mögen sie schlagen, die lesenden Juni-Herzen,

Ihre

Maria A. Kafitz

* Alle neuen Abonnentinnen und Abonnenten erhalten im Juni übrigens ein kleines Geschenk, mit dem sie wiederum einem anderen Menschen eine Freude bereiten können :-)

Unsere Seiten im Juni:

editorial

Jean-Claude Lin

Quellen des Lebens

im gespräch
Artikelbild

Lena Papasabbas im Gespräch mit Doris Kleinau-Metzler

Zukunft als Möglichkeitsraum

Lena Papasabbas ist Kulturanthropologin und als Halbgriechin mit zwei Kulturen vertraut. Kulturanthropologie befasst sich mit unserer alltäglichen Gegenwartskultur, beispielsweise: «Warum tragen wir eine bestimmte Kleidung? Warum starren in der Bahn fast alle auf ihr Smartphone? Was macht diese Technologie mit uns?» Ihren Fragen nach dem «Warum» geht sie beim Frankfurter Zukunftsinstitut nach. Das Zukunftsinstitut analysiert Trends und zukünftige Entwicklungen und berät Organisationen und Unternehmen im Hinblick auf Veränderungsprozesse. Durch Corona hat sich für uns alle vieles verändert, ist anders geworden als wir gewohnt waren und planten. Die Unsicherheit, wie es in Zukunft weitergeht, wächst. Damit sind aber auch neue Möglichkeitsräume entstanden, meint zumindest die Zukunftsforscherin. // Foto: Wolfgang Schmidt

augenblicke
Artikelbild

Christian Hillengaß

Quelle alter junger Weisheit

Heinrich Seuse (lat. Suso) war einer der bedeutendsten christlichen Mystiker des Mittelalters. Der Schüler Meister Eckharts lebte und wirkte am Bodensee. Dort erinnert heute ein besonderer Ort an ihn: Das Suso-Haus in Überlingen. Durch Kunst und Kultur wird hier die lebensvertiefende Kraft seiner Spiritualität neu erfahrbar.

Foto: Wolfgang Schmidt

herzräume

Brigitte Werner

Voll das Leben

In diesem Monat erzählt Brigitte Werner davon, warum ihr aktuell die kleinsten Begebenheiten Tränen in die Augen treiben … Liegt es am Alter, an den gemachten Erfahrungen während der Pandemie – oder ist sie gerade aus ganz anderen Gründen besonders empfindsam?
In der Rubrik «was mich antreibt» berichtet sie in dieser Juni-Ausgabe zudem von ihrer Neugier und ihren Inspirationsquellen zum Schreiben.

erlesen
Artikelbild

John Garth

Die Erfindung von Mittelerde

gelesen von Konstantin Sakkas

Ein zauberhafter Bildband entführt uns in Tolkiens Welt.
Das sehr schön aufgemachte und ausgestattete Buch Die Erfindung von Mittelerde. Was Tolkien zu Mordor, Bruchtal und Hobbingen inspirierte von John Garth ist bei WBG Theiss erschienen (aus dem Englischen von Andreas Schiffmann, 208 S., mit zahlreichen farbigen Illustrationen, 32,– Euro / für WBG-Mitglieder 25,60 Euro).

thema

Jean-Claude Lin

Erwachen am anderen Menschen

Welcher Zauber liegt in der Begegnung mit der Biografie eines anderen Menschen?

mensch & kosmos
Artikelbild

Wolfgang Held

Die dunkle Sonne

Im Juni ereignet sich eine Sonnenfinsternis, die zumindest teilweise auch von Mitteleuropa aus zu sehen ist. Mehr als sechs Jahre ist es her, dass man in Europa diese rätselhafte Verdunklung der Sonne sehen konnte. Es war im März 2015, als sich der Mond vor die Sonne stellte und seinen Schatten dann zur Erde warf. Am 10. Juni ist es wieder so weit.

Foto: Smrgeog | commons.wikimedia.org

alltagslyrik – überall ist poesie

Christa Ludwig

Du musst dein Leben ändern

kalendarium

Jean-Claude Lin

Juni 2021

Menschen und Ereignisse des Monats, Stern- und Planeten-Konstellationen sowie Gedanken und Gedichte – 2021 sind es Haikus in mehreren Sprachen.

was mich antreibt
Artikelbild

Brigitte Werner

Neugier und Freude

Brigitte Werner, geboren 1948, lebt und arbeitet im Ruhrgebiet und an der Schlei. Nach zehn Jahren Schuldienst ist sie umgestiegen in das Leben ohne festes Gehalt, ohne Chef und Vorschriften, aber mit einem Sack voller Lebensideen. Sie hat in ihrem Kindermitmachtheater gespielt und alle Stücke geschrieben, hat Geschichten gefunden und erfunden, sie gibt Literaturseminare und schreibt für Kinder und Erwachsene und seit vielen Jahren auch für unser Magazin, aktuell die Rubrik «Herzräume». Lassen Sie sich von ihren Geschichten überraschen – und schauen Sie auch mal auf ihrer Homepage vorbei www.brigittewerner.de oder auf der Seite des Verlages.

unterwegs

Daniel Seex (Illustration) und Jean-Claude Lin (Text)

Sieh, das Gute liegt so nah

Warum es hilfreich sein kann, das Gute im Schlechten zu sehen.

sprechstunde

Markus Sommer

Ein rosenfarbener Lebensretter

Was das Vitamin B12 in unserem Körper bewirkt – und wie ein Mangel auf natürlichem Weg vermieden werden kann.

blicke groß in die geschichte

Konstantin Sakkas

Ein Licht, das nie erlosch

Vor 200 Jahren begann der griechische Unabhängigkeitskampf / Teil II

von der rolle

Elisabeth Weller

Sonderbare und wunderbare Jungs

Über den Film Die WonderBoys von Curtis Hansen

eine seite lebenskunst
Artikelbild

Maria A. Kafitz & Christel Dhom

Bewegungsfreude

Kinder (und Erwachsene) sollen sich bewegen, das ist eine alte Weisheit. Kinder (und Erwachsene?) wollen sich bewegen, das ist ein Wunsch – und dieser lässt sich erfüllen, wenn man Spiele findet, die mit wenigen Mitteln viel Freude und Abwechslung bieten.
Die Pädagogin Christel Dhom hat sie gefunden und zeigt, wie mit ein paar Murmeln, etwas Kreide, einem Hüpfgummi und Fantasie jeder Ort zum Spielplatz werden kann. Ihre Sammlung an alten Spieleklassikern und neuen Ideen lässt auch Eltern, Pädagogen und Ärztinnen begeistert in die Höhe springen, ist aber vor allem ein bewegender Spaß! Und damit es auch bei Ihnen gleich losgegen kann, geben wir aus ihrem Buch Hüpf- und Murmelspiele das «Rezept» zur Herstellung von Straßenmalkreide wider – und wünschen einen «bewegten Sommer». // Foto: R. Lamb-Klinkenberg

wundersame zusammenhänge

Albert Vinzens

Lernen im Leben

Albert Vinzens (www.vinzens.eu), aufgewachsen in den Graubündner Bergen, ist Schriftsteller und lebt in Kassel. Wer auf scheinbar Unscheinbares im Alltag achtet, kann Erstaunliches entdecken. Dieser und weitere Beiträge handeln von solchen Entdeckungen.

literatur für junge leser
Artikelbild

Jihyun Kim

Sommer

angeschaut von Simone Lambert. Sie schreibt über dieses Buch: «Diese zurückhaltende, poetische Bilderzählung ohne Worte, der Erstling der Künstlerin, schildert eine glückliche Sommererfahrung, aber auch den Kontrast zwischen dem modernen Leben und der ewiggültigen Größe der Natur. »
Hier geht's zum Buch

mit kindern leben

Bärbel Kempf-Luley (Text) und Sanne Dufft (Illustration)

Sommeranfang

Es ist Sommeranfang und für die Enkelkinder und die Oma geht's in dieser Ausgabe ab an den See ...

kulturtipp
Artikelbild

Sebastian Hoch

Mitgestalten am Morgen

Ein Essay über die Vergangenheit und Gegenwart Europas und zudem die Einladung zur Beteiligung an der «Konferenz zur Zukunft Europas». Deren Herzstück ist eine digitale mehrsprachige Plattform, die nicht nur als zentrale Anlaufstelle Themen, Gedanken und Ansinnen sammeln soll, sondern als paneuropäisches Diskussionsforum allen Europäerinnen und Europäern von Helsinki bis Lissabon, von Sofia bis Dublin die einzigartige Möglichkeit bietet, sich selbst und allen anderen Gehör zu verschaffen – und gehört zu werden.
Weitere Informationen und Möglichkeiten zur lebhaften Beteiligung finden Sie hier. // Foto: kallejipp / photocase.de

sudoku | preisrätsel
Artikelbild

Jean-Claude Lin & Sebastian Hoch

Einsame Hunde 06/21 & Mensch und Musik 06/12

Auf vielfachen Wunsch gibt es hier die Lösungen des Sudokus aus dem Mai sowie der letzten Mensch-und-Musik-Rätsel: Franz Schubert (Januar), Georg Friedrich Händel (Februar), Maurice Ravel (März), Sergej Prokofjew (April), Claudio Monteverdi (Mai).
Wir wünschen viel Freude beim Lösen der aktuellen Rätsel!

tierisch gut lernen

Renée Herrnkind (Text) und Franziska Viviane Zobel (Illustration)

Zweisprachig!

suchen & finden

Gelegenheiten & Anzeigen

Kleinanzeigen können direkt über das Formular auf dieser Seite aufgegeben werden. Alle wichtigen Informationen finden Sie zudem in unseren Mediadaten.

ad hoc

Jean-Claude Lin

Pass auf!