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Liebe Leser, lieber Leser!

Der Mai ist gekommen – der Tanz in ihn ist in diesem Jahr nicht ganz so leicht und beschwingt gelungen, wie nach zwei Jahren Pandemie erhofft.
Der Mai ist gekommen – und es wütet immer noch Krieg in Europa. Menschen leiden, fliehen und sterben. Zukunftsträume zerschellen mit den niedergehenden Bomben, Pläne fürs Morgen sind manchmal heute schon nichtig. Und wir? Wir alle sind hin- und hergerissen, was zu tun und was zu lassen ist. Ein nach allen Seiten offener Diskurs darüber ist notwendig, das Verharren auf alten Positionen wird in der neuen Situation niemandem gerecht. Und doch braucht die Sorge, die wachsende Angst auch offene Ohren, will gehört werden. Wir sollten einander fragen, auch uns selbst hinterfragen und dann vielschichtige Antworten zulassen, sie manchmal gar aushalten lernen.
Der Mai ist gekommen – und die Sehnsucht nach Sonne und Wonne, nach Innigkeit und Miteinander gehört auch in diesen Monat und kann Kräfte freisetzen. Immer und immer wieder. Manchmal durch ganz kleine Ereignisse, die große Empfindungen ermöglichen.
Auch davon erzählen die Beiträge in unserer Mai-Ausgabe, deren Inhalt Sie hier auf der Seite kennenlernen können und die eine Einladung an Sie sind, mit uns durch die Seiten zu tanzen …

Aus Stuttgart grüßt für die Redaktion

Maria A. Kafitz

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Unsere Seiten im Mai:

editorial

Jean-Claude Lin

Ein Ort, an dem immer Jetzt ist

im gespräch
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Marina Weisband im Gespräch mit Katja Nele Bode

Was du tust, wirkt in die Welt

Seit dem Ausbruch des Krieges, den Russland in der Ukraine führt, erreichen Marina Weisband unzählige Anfragen zu Interviews. Die Politikerin mit jüdischen Wurzeln ist in der Ukraine, nicht weit von Tschernobyl, 1987 im Jahr nach dem Reaktorunfall, geboren. Als Kind kämpfte sie mit massiven gesundheitlichen Problemen, vermutlich aufgrund der Strahlenbelastung in der Region. Als sie sechs Jahre alt war, zogen sie und ihre Eltern als sogenannte Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. Die Psychologin und Publizistin kämpft mit großem Engagement für eine Politik der «offenen Karten» – egal ob es um politische Bildung, mehr Macht für Schülerinnen und Schüler, gegen Fremdenfeindlichkeit oder den Klimawandel geht. Ein Gespräch über die Kraft, die in jedem und jeder von uns steckt …
Fotos: Victoria Jung (Galerie via Klick auf die Klammern)

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augenblicke
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Maria A. Kafitz

An den Ursprung kommen

In der Nähe der Strada Romea zwischen dem historisch bedeutenden Dreieck der Städte Venedig, Ravenna und Rom liegt ein kleiner Ort mit großer Geschichte. Wie in vielen anderen Gegenden auch, leisteten dort Mönche getreu ihrem Motto «ora et labora» wahre Pionierarbeit – auf dem Land, in den Klöstern und weit über sie hinaus. Einen solchen Ort zu besuchen, die alten Wege neu zu betreten, ist manchmal eine Reise, die mehrfach nachklingt …
Fotos: mak (Galerie via Klick auf die Klammern)

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kultur phänomenal

Karin Kontny

Du bist nicht allein!

Was wir von Büchern und Pilzen lernen können.

erlesen
Artikelbild

Damon Galgut

Das Versprechen

gelesen von Elisabeth Weller

Der Roman von Damon Galgut, über den Elisabeth Weller schreibt: «er erzeugt einen Sog, obwohl die Perspektiven häufig unerwartet wechseln. Galgut spinnt ein raffiniertes Perspektivennetz, das gefangen nimmt und zugleich wachrüttelt», ist im Verlag Luchterhand erschienen (aus dem Englischen von Thomas Mohr, 368 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 24,– Euro, ISBN 978-3-630-87707-5).

thema

Patrick McGuinness

Schreiben zwischen Fakt und Fiktion

Patrick McGuinness schreibt über das Schreiben und die Entstehen und die Hintergründe seines Romans Den Wölfen zum Fraß, für den er den Preis des besten zweiten Buches, den Encore Award, erhalten hat.

mensch & kosmos

Wolfgang Held

Ein Fest: die Planetenreihe

unverblüht

Elisabeth Welle

Der Flieder: Blumenwolke und Duftgesang

kalendarium

Mai 2022

Menschen und Ereignisse des Monats, Stern- und Planeten-Konstellationen sowie Gedanken und Gedichte

zwölf stimmungen des ich

Jean-Claude Lin

Wesensglanz und Lebensfaden

Im Monat des Stieres

ansichten
Artikelbild

Die Wonne

Eine Monats Ein- und Ansicht von Franziska Viviane Zobel

sprechstunde

Markus Sommer

Wenn Ängste uns nicht schlafen lassen

blicke groß in die geschichte
Artikelbild

Konstantin Sakkas

Transzendental obdachlos

Über Günther Anders und seine Fragen an uns als Menschheit und unsere Aufgaben im Heute fürs Morgen.

Foto: Karlsbart / photocase.de

von der zukunftskraft des unvollendeten

Martin Kollewijn

Bruchstück

Jedes Fragment weist auf eine Ganzheit – und viele Kunstwerke blieben unvollendet und wirken doch. Warum ist das so?

hier spielt die musik
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Sebastian Hoch

Der Tanz

Um tanzen zu können, braucht es das verlässliche Fließen des Rhythmus. Um tanzen zu wollen, den Impuls zur lustvollen Flucht ins Schöne. Kommen Sie mit auf eine philosophische wie musikalische Reise durch die Entstehungsgeschichte des Tanzes.
Foto: myn / photocase.de

sehenswert

Christian Hillengaß

Vom Plan zur Phantasie

Über die Ausstellung «Gego. Die Architektur einer Künstlerin» im Kunstmuseum Stuttgart

wundersame zusammenhänge

Albert Vinzens

Freundschaften

Im 18. Jahrhundert gab es nacheinander drei markante Männerfreundschaften in der deutschen Literatur, die heute noch interessieren: Goethe und Lenz, Hegel und Hölderlin, Novalis und Schlegel. In den ersten beiden Fällen lebten sich die Freunde später auseinander und gingen getrennte Wege. Im letzten Fall blieben sie verbunden, bis der Tod ihre Freundschaft besiegelte. Doch was trennte – und mehr noch: was verband sie?

literatur für junge leser
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Iris Hannema

Schattenbruder

gelesen von Simone Lambert

«Iris Hannema ist Reisejournalistin und legt hier ihren ersten Jugendroman vor. Der Reisebericht einer modernen jungen Frau ist vor allem eine Selbstfindung. Hebe orientiert sich nach einem großen Verlust, wird selbständig und erwachsen … Mit der großen Welle von Hokusai auf dem Cover huldigt der Roman der japanischen Kultur und der Macht des Meeres.»
Hier geht's zum Buch.

mit kindern leben

Bärbel Kempf-Luley (Text) und Sanne Dufft (Illustration)

Maienfreude

sudoku | preisrätsel

Einsame Hunde 05/22 & Erste und letzte Sätze der Weltliteratur

den hof machen

Renée Herrnkind

Im Kuh-Galopp ins Grüne

Der Almauftrieb im Vogelsberg fordert sportlichen Einsatz.