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Liebe Leserin, lieber Leser!

Es ist Oktober geworden – draußen stürmt und regnet es. Auch die Aussicht auf ein Kriegsende in der Ukraine, gar Frieden in all den anderen Konfliktherden dieser Welt sind düster, betrüben und erschüttern weiterhin die Seele. Dieses Jahr 2022 treibt einen Monat für Monat an die Ränder der eigenen Kräfte, verursacht Sorgen und Nöte, stellt das Vertraute auf den Kopf.
Was kommt noch? Was kann noch kommen? Und wie gelingt die Balance zwischen Sorge und Zuversicht, Vorsicht und Mut?

Es ist Oktober geworden – draußen tanzen bunte Blätter und das Herbstlicht strahlt mild und kraftvoll. In Frankfurt wartet die Buchmesse (19.–23.10.2022) auf hoffentlich viele leseverliebte Menschen und in Hamburg erwartet die TONALi Galerie kunstsinnige Menschen zu einer neuen Ausstellung (22.10.–6.11.2022).

Und wir? Wir versuchen uns in der Balance zu halten, die Zuversicht zu stärken, den Mut nicht zu verlieren – und wir werden in Frankfurt sein (Halle 3.1 / D55), Bücher und Autorinnen und Autoren feiern und das Lesen! Auch aus diesem Grund finden Sie in unserer Oktoberausgabe einen Essay des norwegischen Literaten Edvard Hoem und ein Interview mit der Schriftstellerin und Künstlerin Root Leeb. Und wir nehmen Sie mit nach Hamburg zu einer weiteren Künstlerin: der Malerin Iris Templeton, deren Bilder uns berührt und begeistert haben, deren Gedanken wir weitertragen.
Lassen Sie sich auch von den anderen Beiträgen unserer neuen Ausgabe anregen und inspirieren – mehr dazu finden Sie hier auf dieser Seite – und bleiben Sie in diesem Oktober trotz aller Herausforderungen der Gegenwart neugierig, herzweit, mutig und kunst- wie leseverliebt!

Aus Stuttgart grüßt für die Redaktion,

Maria A. Kafitz

PS: Wenn die aufgeführten Themen unserer Oktober-Ausgabe Ihr Interesse wecken oder Sie uns weiterempfehlen wollen, können Sie jederzeit für sich oder andere gerne ein Einzelheft bestellen.
Hier finden Sie alle Infos dazu: Heftbestellung
Oder Sie lassen sich durch ein Abonnement künftig 12 Ausgaben nach Hause schicken und verpassen so keine unserer Ausgaben!
Ältere Ausgaben (Link oben über «heftarchiv») können zudem jederzeit nachbestellt werden.
Einfach eine E-Mail an: abo@a-tempo.de

Unsere Seiten im Oktober:

editorial

Jean-Claude Lin

Wie geheimnisvoll ist das Leben!

im gespräch
Artikelbild

Root Leeb im Gespräch mit Maria A. Kafitz

Lebensfragen

Vielleicht haben wir alle sie – vielleicht nur manche von uns: Themen, die uns seit Kinder- oder Jugendtagen begleiten und umtreiben. Fragen, die in ganz unterschiedlichen Phasen des Lebens unvermittelt wieder gestellt werden – durchaus auch, weil wir immer noch keine Antworten gefunden haben, wenn es sie denn überhaupt gibt. Als ich den Text des neuen Buches «Gespräche auf dem Meeresgrund» der Künstlerin und Schriftstellerin Root Leeb zum Lesen bekam, waren sie wieder da, die Themen und Fragen: Was erzählen wir uns, wenn nichts mehr unausgesprochen bleiben kann? Was trennt uns als Menschen – und mehr noch: Was verbindet uns? Und als ich Root Leebs farbenfrohe und doch zugleich melancholische Bilder kennenlernte und ihre Skulpturen, die stets humorvoll an unserem Gesellschaftsbild rütteln, stiegen die Themen und Fragen erneut in mir auf. Zeit also, ihr Fragen zu stellen …

Fotos: Wolfgang Schmidt (Galerie per Klick / Klammern)

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augenblicke
Artikelbild

Christian Hillengaß

Spielraum lassen. Zu Gast bei der Künstlerin Iris Templeton

Die Hamburger Malerin Iris Templeton erschafft abstrakte Welten, die freilassen wie man sie erkunden, erspüren oder deuten will. Sie laden ein, mit Auge und Seele darin spazieren zu gehen oder einfach zu verweilen. Vielleicht wird man dabei feststellen, das etwas durch die Abstraktheit schimmert, was tief vertraut ist und berührt. Ein Spaziergang durch ihre Bilder und ein Verweilen bei ihr im Atelier.

Vom 22.10.–6.11.2022 ist in der TONALi-Galerie (Kleiner Kielort 8, 20144 Hamburg) eine neue Ausstellung von Iris Templeton zu sehen.

Fotos: Wolfgang Schmidt (Galerie per Klick auf die Klammern)

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kultur phänomenal

Karin Kontny

Es ist kompliziert

Menschen machen Fehler. Ob sie daraus lernen, ist eine andere Sache. Gedanken über eine neue Achtsamkeit.

erlesen

Percival Everett

Erschütterung

gelesen von Elisabeth Weller

thema

Edvard Hoem

Familiengeschichte

Ein Tor zu einer gemeinsamen Vergangenheit – und eine Tür in die Welt der Romane eines großen norwegischen Literaten.

mensch & kosmos
Artikelbild

Wolfgang Held

Wenn die Sonne dunkel wird

Wer es nicht weiß, aber empfänglich ist für die Stimmung, die Atmosphäre, wird bemerken, was sich am Dienstag, dem 25. Oktober, ab 11.15 Uhr ereignet: Der Mond wandert vor die Sonne und wird einen Teil der Sonnenscheibe bedecken.

Abb.: WHeld

unverblüht

Elisabeth Weller

Die Aster

kalendarium

Oktober 2022

Menschen und Ereignisse des Monats, Stern- und Planeten-Konstellationen sowie Gedanken und Gedichte

zwölf stimmungen des ich

Jean-Claude Lin

Bin ich vielleicht ein Buch?

kindersprechstunde

Prof. Dr. Alfred Längler

Infekte in der (Post-)Pandemie

blicke groß in die geschichte

Andre Bartoniczek

In der Geschichte die Zukunft lesen

von der zukunftskraft des unvollendeten

Katharina Bacher

Die unendliche Arbeit mit Kindern

hier spielt die musik
Artikelbild

Sebastian Hoch

Das Charakterstück

Ausgelassenheit, Zaertlichkeit, Sehnsucht. Schwermuth und Gemütsunruhe, Wuth und Raserei, Schmeicheln und Liebkosen. Mal in zweiteiliger Liedanlage oder im gestrengen Sonatensatz geformt, mal in freier Fantasie­form gestaltet skizzieren zwölf Charak­teris­tische Clavierstücke Gottlieb Christian Fügers (1749–ca. 1789) einige der sonderlich vielfältigen Launen des menschlichen Gemüts. Als komponierte Beschreibung derselben wagen sie sich willentlich in die wundersam wandelbare Weite der menschlichen Stimmungen und bestimmen gänzlich handlungsfreie Zustände durch ihr künstliches Abbild zum alleinigen Gegenstand musikalischer Darstellung.
Lernen Sie im Oktober die Gattung des Charakterstücks besser kennen.

Foto: David-W- / photocase.de

sehenswert

Konstantin Sakkas

Die Geburt des Schönen

Donatello in der Berliner Gemäldegalerie

Donatello, Erfinder der Renaissance. Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit der Fondazione Palazzo Strozzi und den Musei del Bargello, Florenz, sowie dem Victoria and Albert Museum, London. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Kaiser-Friedrich-Museumsverein.

Gemäldegalerie am Kulturforum Berlin. Noch bis zum 8.1.2023 zu besichtigen: www.smb.museum

wundersame zusammenhänge

Albert Vinzens

Goethe entsagen

literatur für junge leser

Pirkko-Liisa Surojegin

Die lange Reise des alten Gnoms

gelesen von Simone Lambert

mit kindern leben

Bärbel Kempf-Luley und Sanne Dufft

Kinderohren

Darf man alles sagen, wenn die Kinder in der Nähe sind?

kulturtipp

Elisabeth Weller

Die Göttin der Unterwelt

Tacita Dean ist vielleicht die derzeit aufregendste Künstlerin. Seit sie vor elf Jahren die Turbinenhalle des Tate Modern in London mit ihren Meditationen über die Zeit in ein Kino verwandelte, hatte die 1965 in Canterbury Geborene zahlreiche raumgreifende Einzelausstellungen. Nun hängt in Luxemburg im Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, kurz Mudam, ihre bislang größte Arbeit, die Schieferkreidezeichnung Inferno, mit einer Länge von über zwölf Metern.

Die Tacita Dean: Einzelausstellung, ist noch bis 5.2.2023 zu besichtigen:
Mudam Luxembourg, Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, 3, Park Dräi Eechelen, 1499 Luxembourg-Kirchberg: www.mudam.com

sudoku | preisrätsel

Einsame Hunde 10/22 & Erste und letzte Sätze der Weltliteratur

den hof machen

Renée Herrnkind

Die Saat für das Gute legen

suchen & finden

Gelegenheiten & Anzeigen

Kleinanzeigen können direkt über das Formular auf dieser Seite aufgegeben werden. Alle wichtigen Informationen finden Sie zudem in unseren Mediadaten.

ad hoc

Jean-Claude Lin

Die Rolle ihres Lebens